Unser Anliegen in der Palliativen Geriatrie

Die Sorge um hochbetagte Menschen, um Menschen mit Demenz und um ihre Angehörigen und Nahestehenden steht im Zentrum der Bemühungen der Altenhilfe und immer mehr in der Hospizarbeit und Palliative Care – sei es stationär, ambulant oder zu Hause. Oft mit Dankbarkeit der Betreuten, meist ohne gesellschaftliche Anerkennung, immer mit zu knappen (Personal)ressourcen leisten Mitarbeiter und Leitungen gerade in der Altenhilfe einen wesentlichen Beitrag zu einer SORGENden Gesellschaft.

Palliativgeriatrische Kompetenz – fachliche, inhaltliche, soziale, emotionale und ethische KOMPETENZ – Kann zwar nicht die Problem lösen, die durch defizitäre Rahmenbedingungen entstehen, aber sie kann die Reibungsverluste im Alltag erheblich reduzieren. Nur eine KOMPETENTE Altenhilfe kann Advokatin für hochbetagte Menschen sein, und Advokatin für die eigene Sache, für angemessene Bedingungen für eine Gute SORGE bis zuletzt.

Die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie (FGPG) ist eine gemeinnützige Organisation von AltenpflegerInnen Wissenschaftlern, Ärzten, Hospizen und Palliative Care Fachkräften und Ehrenamtlichen. Sie wurde 2015 anlässlich der 10. Fachtagung Fachtagung Palliative Geriatrie in Berlin gegründet und setzt sich zum Ziel, den überregionalen Austausch im deutschsprachigen Raum und die Weiterentwicklung der Palliativen Geriatrie zu fördern.

Unsere Ziele:

Im Besonderen hat sich die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie e.V. (FGPG) folgende Ziele gesetzt und möchte dafür in Politik und Gesellschaft dafür eintreten:

  1. Die FGPG möchte die Verantwortung übernehmen, in der Verbreitung und der gesellschaftlichen Verankerung des palliativgeriatrischen Ansatzes als Gesamtkonzept in der Altenpflege, in der Geriatrie, in der Hospizarbeit und Palliative Care sowie in den  Aus- und Fortbildungen der Sorge für alte Menschen sowie in den relevanten Studiengängen.

Die FGPG möchte die Interessensvertretung für Palliative Geriatrie sein, insbesondere gegenüber Fachverbänden, Wissenschaft, Politik, Regierungen, parlamentarischen, gesellschaftlichen und anderen politischen Gremien sowie gegenüber Kostenträgern.

Die FGPG möchte die Interessen seiner Mitglieder in Fragen der Palliativen Geriatrie in allen regionalen und internationalen Belangen fördern, repräsentieren und vertreten.

Die FGPG möchte Stellungnahmen und Empfehlungen zu Fragestellungen, die die palliativgeriatrische Sorge betreffen, erarbeiten bzw. an solchen mitwirken.

Die FGPG möchte in allen Versorgungsformen auf den Ausbau und die Weiterentwicklung des palliativgeriatrischen Ansatzes hinwirken und dabei den hospizlich-palliative Ansatz als Ausdruck eines besonderen Verständnisses gegenüber hochbetagten, kranken und/oder sterbenden Menschen sowie gelebte Interprofessionalität ins Zentrum stellen.

Die FGPG wird Qualitätsempfehlungen für die palliativgeriatrische Versorgung entwickeln und ggf. weitere Organisationen und Institutionen einbeziehen.

Die FGPG möchte die Zusammenarbeit, den Informationsaustausch sowie die Bildung und Wissenschaft im Bereich der Altenpflege, Geriatrie, Hospizarbeit und Palliative Care national und international fördern.

Die FGPG wird Öffentlichkeitsarbeit, z. B. durch Pressearbeit, Publikationen oder Veranstaltungen,  fördern und gestalten.

Die FGPG kann Betroffene und Institutionen bezüglich Palliativer Geriatrie beraten.

Die FGPG wird Forschungsaktivitäten im Kontext der Palliativen Geriatrie durchführen, begleiten und fördern.

Die FGPG ist überkonfessionell und politisch unabhängig.